Jagdhundewesen

Haus oder Zwinger?

1980

 

Prinzipiell gilt, dass ein zuviel alleingelassener Hund leicht zu einem
kranken Hund wird. Unverhältnismäßig häufiges Alleinsein bedeutet sowohl für Menschen als auch sozial lebende Tiere (wie die Hunde) psychischen Stress, der sich später in organischen Schwächen oder Körperhaltungsschäden
äußern kann

 

Vom WuH- Team

Viele unerwünschte und als Wesensschwäche bekannte Fehlverhalten haben hier ihre Ursachen. Eigeninitiative und die natürliche Neugierde weichen angstbedingten Hemmungen. Ein in einer sowohl akustisch als auch optisch reizlosen Umgebung aufgezogener Hund wird mit Überreaktionen auf seine nächste Umwelt reagieren.

Denken Sie an die bedauernswerten Vierläufer, die ausschließlich im Zwinger gehalten werden oder sogenannten Wachhunde, die ihr Leben an Ketten fristen müssen.

Solche unerwünschten Überreaktionen sind besonders bei Jagdgebrauchshunden natürlich relevant und machen einen sinnvollen Einsatz im Jagdbetrieb teilweise unmöglich. Diese Fakten sind zu berücksichtigen, um dem Welpen eine optimale Eingewöhnung zu gewährleisten und richtungweisend auf die spätere Haltung des erwachsenen Hundes hinzuarbeiten. Denn natürlich ist der junge Hund durch die neue Umgebung einem besonders starken Gefühl des Verlassenseins ausgesetzt.

Vor- und Nachteile

Die Zwingerhaltung, und damit der Abstand zu unserer Nähe, sollte dem Hund deshalb auch schrittweise nähergebracht werden. Mit zunehmender Vertrautheit und Sicherheit, die sich innerhalb von Tagen erweisen, verselbständigt sich auch der Tag-/Nacht-Rhythmus, und der Zwinger wird als Heimstätte anerkannt.

Wird der Welpe gnadenlos seinem Zwinger überlassen und trotz der Verlassenheitsangst und dem damit verbundenen Winseln oder Heulen nicht erhört, wird in dieser noch bestehenden Prägungsphase das Urvertrauen, das bis dahin noch in Mensch und Tier bestand, elementar gestört.

Dies wird in den ersten Wochen und Monaten sicherlich nicht offenkundig sein, denn zu dankbar wird er sein Futter entgegennehmen und sich über die gelegentlichen Freigänge freuen. Bei der späteren Zusammenarbeit werden sich aber wahrscheinlich Vertrauensdefizite herausstellen, die auch unter Strafmaßnahmen nicht mehr zu regulieren sind.

Die gleichen Vorraussetzungen gelten für den im Haus gehaltenen Hund. Die soziale Anbindung ist hier natürlicherweise größer durch die vermehrte Anwesenheit von Familienmitgliedern. Aber auch hier können Schäden auftreten durch eine vermehrte Abwesenheit oder durch einen Mangel an gebotenen Reizen. Auch hier wird ein einsamer Hund Verhaltensmuster zeigen, die für die spätere Zusammenarbeit nicht förderlich sind.

Für beide Arten der Hundehaltung gilt es, dem jungen Hund (und nicht nur ihm) ausreichend Bewegungsmöglichkeit zu bieten, seinen Spiel- und Entdeckungstrieb zu fördern, ihm Anreize zu bieten und ihn nicht verdummen zu lassen.

Also nicht der scheinbar sichere Hort eines Zwingers und auch nicht die Bequemlichkeit einer guten Stube gewährleisten eine gute Hundehaltung, sondern eine stetige Präsenz neuer Herausforderungen. Zuwendungen und besondere körperliche Anforderungen bringen Befriedigung in den Sozialverbund von Mensch und Hund. Denn wie der Menschen ist auch der Vierläufer nach getaner Arbeit und erfüllter Aufgabenstellung zufrieden.

Weiter zu berücksichtigen ist, dass eine gewisse Beständigkeit im Verhalten zum Welpen einzuhalten ist, um ihm die gewünschte Sicherheit und Ausgeglichenheit zu vermitteln.

Diese Konsequenz fördert nicht zuletzt auch unsere Autorität dem Hund gegenüber und bildet eine natürliche Grundlage für gegenseitiges respektvolles Vertrauen.

Und wer denkt, dass ein Jagdhund doch nicht so verhätschelt werden muß, dem sei gesagt, dass gerade dem Gebrauchshund eine Komprimierung auf seinen letztendlichen Gebrauch, sprich Nutzen, nicht ausreicht, um dauerhafte gute Leistung zu zeigen. Er ist einfach zu intelligent.

Zwingergewöhnung „schrittweise“

Ob Sie sich als Führer eines Jagdhundes für die Zwingerhaltung oder die Haltung im Haus entscheiden, bleibt letztendlich Ihnen oder der Großmütigkeit der Hausfrau überlassen, denn natürlich bedeutet der Hund im Haus mehr Schmutz. Was aber wiederum bedeutet ein „bisschen“ Schmutz, wenn man dafür aber den Hund in seiner alltäglichen Mimik und seinem Körperverhalten als Mitbewohner kennenlernen darf (und umgekehrt).

Gewisse Tugenden und Untugenden lernt man von dem (reinen) Zwingerhund nicht so hautnah kennen. Sie schwelen mehr im Verborgenen und bleiben zwecks Gelegenheitsmangel oft unentdeckt. Ein Zwingerhund erscheint mir persönlich meist rastloser, weil ihm oftmals die Anbindung an das Geschehen in seinem Sichtfeld fehlt.

Wenn er zudem noch viele Stunden allein, vielleicht auch noch ohne Artgenossen, verbringen muß, wirkt sich das, wie schon angesprochen, auf sein Sozialverhalten aus.

Dem Zwingerhund aber, dem ein ausgewogenes Programm aus „Pflicht und Kür“ geboten wird und dem eine artgerechte Unterbringung, geschützt vor Wind und Wetter und mit entsprechend großer Räumlichkeit, sicher ist, führt bestimmt kein schlechtes Leben.

Was spricht übrigens gegen eine kombinierte Haltungsweise von Zwinger und Haus? Ich meine gar nichts!

 

 

Ohne Hunde geht auf der Bewegungsjagd nichts. Thore Wolf erläutert, wie Sie die passenden Vierläufer auswählen.

 

Terrier
Von Natur aus tiefe Nase: Terrier können hervorragende Stöberleistungen erbringen.Foto: Michael Stadtfeld
Viele Jagdherren beschäftigen sich leider nur oberflächlich mit der Auswahl der eingesetzten Hunde auf Bewegungsjagden. Oft laden sie kurzfristig Gäste mit Jagdhunden ein, die in der rund um das Treiben abgestellten Schützenkette integriert werden und ihre Vierläufer von dort aus schnallen. Andere setzen auf eine Korona aus zufällig zusammengewürfelten Gespannen, die mit der Treiberwehr die Einstände durchdrücken und dabei reichlich Strecke machen. Solche Lösungen können funktionieren, sind aber nicht immer geeignet. Denn so unterschiedlich wie die Gelände- und Vegetations verhältnisse unserer Reviere sind, so verschieden kann auch die Auswahl geeigneter Hunde im jeweiligen Revier aussehen.
Neben dem Gelände und der örtlichen Vegetation sind auch die zu bejagenden Wildarten entscheidend für die richtige Zusammenstellung der eingesetzten Hunde. Hauptwildart bei den meisten Bewegungsjagden ist das Schwarzwild. Dessen Rottenverbände müssen beweg werden, sodass die Stücke ihre Einstände verlassen und die abgestellten Schützen anwechseln. Je nach Revierstruktur bedarf es somit einer unterschiedlichen Anzahl brauchbarer und erfahrener Vierläufer.

 

 

Solojäger
Solojäger sollen Rottenverbände sprengen und die Sauen vor die Schützen bringen.Fot: Michael Stadtfeld
Gerade in bürstendichten Steilhängen oder in ausgedehnten Nadelholzdickungen, die unter Umständen noch mit undurchdringlichen Brombeerverhauen gespickt sind, sind mehrere brauchbare Jagdhunde nötig, um die Sauen aus den Kesseln zu werfen. Bei solch schwierigen Revierverhältnissen eignen sich Hundemeuten, die von erfahrenen und zuverlässigen Führern in den Treiben gelenkt werden. Dabei sollen die Hunde das Gelände in der Tiefe und Breite absuchen und bei Wildkontakt gemeinsam die Rotten sprengen. Dazu müssen sie allerdings wildscharf, dornenfest, sozial verträglich und hart im Nehmen sein. Zudem muss darauf geachtet werden, dass alle eingesetzten Vierläufer in der Lage sind, Wild zu suchen und zu finden.
 
„Wenn es um die Kopfzahl der Sauhunde geht, sollte der Leitspruch lauten: So wenig wie möglich und so viel wie nötig!“, sagt Revierjagdmeister Sascha Schmitt. Die Struktur einer solchen Meute sollte seiner Ansicht nach ein ausgewogenes Verhältnis an weit- und kurzjagenden sowie nieder- und hochläufigen Hunden aufweisen. Während die Weitjager die Treiben bereits frühzeitig in der Tiefe beunruhigen, fänden gerade die kurzjagenden oftmals einzelne, versprengte Stücke oder abseits der Rotten eingeschobene Keiler, die sie in Bewegung bringen.
Die klassische Findermeute, bei der ein oder zwei Finder das Gelände absuchen und die übrigen Hunde beim Führer auf den Standlaut ihrer Kameraden warten, ist nach Ansicht des Berufsjägers heute nicht mehr zeitgemäß.

 

 

Stöberjäger
Stöberjagd: Die Bracke wird vom Stand geschnallt. Spezielle Hundeführerstände sollten an oder in den Einständen platziert werden.Foto:Michael Stadtfeld
Nach Schmitts Erfahrung gelingt es den solo jagenden Stöberhunden nur selten, Sauen aus dichten und dornigen Einständen zu werfen, von einem Sprengen der Rotte ganz zu schweigen. „Manchmal beobachtet man, dass sich gerade die erfahrenen Stöberhunde nur noch oberflächlich mit Sauen auseinandersetzen und viel lieber an Reh- und Rotwild jagen“, weiß der Berufsjäger. Seine Erklärung klingt plausibel: Der Hund zieht Konsequenzen aus gemachten Erfahrungen. Er hat gelernt, dass es ihm meist nicht gelingt, die Sauen allein aus dem Kessel zu bewegen und sich die Schwarzkittel von ihm nicht beeindrucken lassen.
Wurde der Hund in seiner Jugend noch das ein oder andere Mal von einer wütenden Bache überrollt, zählt das sicher nicht zu den Sternstunden seines Lebens und prägt ihn nachhaltig. Rehoder Rotwild hingegen flüchtet auch vor dem Solojäger sehr schnell und wird dann vor ihm erlegt. „Geprägt durch solche Erlebnisse neigt ein Großteil der vom Stand geschnallten Jagdhunde dazu, Schwarzwild höchs tens noch kurz zu verbellen und dann das Interesse einer anderen Wildart zu widmen“, ist sich Schmitt sicher.

 

 

Meute
Foto: Michael Migos
Dominieren größere Laub- oder Nadelholz-Dickungskomplexe in überschaubarem Gelände, kommt der Einsatz von solo jagenden Stöberhunden schon eher in Frage. „Dazu bedarf es aber auch einer entsprechenden Organisation“, betont Revierförster Jörg Lambert, der sich seit mehr als zwölf Jahren intensiv mit der Organisation von Stöberjagden mit Deutschen Wachtelhunden und Bracken beschäftigt.
Einer der wesentlichen Aspekte einer gelungenen Stöberjagd ist nach seiner Erfahrung die Unterteilung der Stände in Schützen- und Hundeführerstände. So sollten sich die Stände der Rüdemänner an oder mitten in den zu bejagenden Einständen befinden, wenn solo jagende Vierläufer vom Stand aus geschnallt werden.

 

 

Auf Treiber wird bei der klassischen Stöberjagd verzichtet. Wie jüngste Telemetriestudien beispielsweise im Südschwarzwald belegen, flüchtet Wild – insbesondere Rotwild – vor Menschen viel panischer als vor Hunden. Diese Tatsache wird beim Einsatz von Stöberhunden bewusst genutzt.
Ihre Aufgabe stellt aber auch gewisse Anforderungen an die Vierläufer: Vom Stand geschnallt sollen sie selbstständig Wildfährten suchen und das Wild aus seinem Einstand treiben. Dazu müssen sie ausdauernd und fährtenlaut arbeiten, um einerseits Hundeführer und Schützen „akustisch“ über den Verlauf der Jagd zu informieren. Gleichzeitig wird das Wild durch das herannahende Geläut gewarnt, verlässt oftmals bereits dadurch die Einstände ruhiger und kann somit besser angesprochen und erlegt werden.

 

 

Hundeführer
Hundeführern sollte es erlaubt sein, Standlautsituationen gezielt anzugehen, um den Vierläufer zu unterstützen oder krankes Wild abzufangen.Foto: Michael Stadtfeld
Als Faustzahl empfiehlt Lambert eine erfahrenen Stöberhund pro fünf Hektar Dickungsfläche. Dass es in dichten Dornen-oder Brombeerverhauen unter Umständen selbst für erfahrene Stöberhunde schwierig ist, Rotten zu sprengen, bestätigt auch er. Dazu braucht es jedoch die Unterstützung durch den Hundeführer. Diesem muss es gestattet sein, den anhaltenden Standlaut in Signalkleidung deutlich rufend anzugehen. Nur so kann in einer solchen Situation das Wild vor dem Hund auf die Läufe und vor die Schützen gebracht werden. Neben dem zu bejagenden Gelände sind auch die vorkommenden Wildarten entscheidend dafür, welche Hunde zum Einsatz kommen sollten. Während es beim Schwarzwild nötig ist, ausreichend Druck aufzubauen, bedarf es bei den anderen Schalenwildarten, wie Reh- oder Rotwild, vielmehr einer verhaltenen Jagdtaktik.
Insbesondere dafür eignet sich der fährtenlaute, niedere bis mittel hohe Solojäger, der das gemächlich vor ihm abgehende Wild langsam vor die Schützen bringt. Für die Stöberjagd auf Reh- oder Rotwild empfiehlt Dr. Helmuth Wölfel ein bis zwei verlässlich spurlaute niederläufige Stöberhunde – beispielsweise Dackel – pro 50 Hektar Jagdfläche.

 

 

Besonders beim Rotwild, das erfahrungsgemäß das Treiben frühzeitig verlässt und oft weit flüchtet, braucht es Stöberhunde, die sich nicht auf der frischen Fährte festsaugen und das Wild bis ins nächste Bundesland jagen. Deshalb müssen Stöberhunde nicht nur über ein gewisses Maß an Schärfe und Härte verfügen,sondern auch selbstständig auf der eigenen Fährte wieder zurück zu ihrem Hundeführer finden.
Bei der Bejagung von Rot- und Rehwild setzt Hundeführer Hans- Jürgen Roost aus Niedersachsen auf Teckel, die vom Stand geschnallt werden: „Die Alttiere scheinen die kleinen Hunde überhaupt nicht ernst zu nehmen und verhoffen regelmäßig, um sich anhand des Fährtenlautes über den Standort des jagenden Vierläufers zu informieren.“ Eine Situation, die die angestellten Schützen zum Ansprechen und Erlegen nutzen können. Von unqualifizierten Meuten oder hochläufigen Hunden gejagtes Kahlwild, das im Tiefflug über die Schneise flüchtet, ist nicht nur unmöglich anzusprechen, sondern provoziert schlechte Schüsse und damit schlechte Wildbretqualität. Ganz zu schweigen von den verwaisten Kälbern, die im Winter kümmern.

 

 

Die Revierbeschaffenheit betreffend gibt es jedoch einige Sonderfälle, bei denen niederläufige Hunde nur bedingt eingesetzt werden sollten. So zum Beispiel unter Wasser stehende, großflächige Schilfschläge – insbesondere in Ostdeutschland. In solchem Gelände kann nur mit hochläufigen Hunden gejagt werden, da Terrier und Teckel im Wasser zu schnell unterkühlen und zudem an den Rand ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit kommen. Dort, wo der Vorstehhund noch laufen kann, müssen die kleinen Kämpfer bereits schwimmen. Auch in felsigen Steilhängen mit steilen Bruchkanten und Absprüngen ist der hochläufige Hund eindeutig im Vorteil. Überwiegt in den zu bejagenden Flächen jedoch dichter, von Brombeeren durchzogener Bewuchs, sind die kleinen, wendigen Vierläufer in ihrem Element.

 

 

Meuten
Meuten aus großen und kleinen Hunden sind die erste Wahl, wenn die Sauen im dicken Bewuchs stecken.Foto: Michael Stadtfeld
Ob nun Teckel, Terrier, Wachtelhunde oder Bracken – die Frage, welche Hunderasse für die entsprechende Bewegungsjagd geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab. „Viel entscheidender ist, dass die Hunde für ihren Einsatz tatsächlich brauchbar sind“, sagt Hartmut Roth vom Deutschen Bracken Club. Geht es nach Berufsjäger Sascha Schmitt, ist gerade bei der Saujagd die Vielfalt der eingesetzten Hunderassen und Arbeitstypen der Schlüssel zum Erfolg: „Kommen im passenden Gelände Stöberhunde, Terrier und gut abgeführte Vorstehhunde gemeinsam zum Einsatz und werden von kundiger Hand im Treiben gesteuert, wird es seitens der Jagdleitung keinen Grund zur Klage geben. Denn in fast allen rein gezüchteten Jagdgebrauchshund rassen gibt es Individuen, die die Anforderungen an einen guten Sauhund perfekt erfüllen. Es kommt immer auf die Ausbildung des Hundes an. Auch ein Vorstehhund, der frühzeitig an Schwarzwild herangeführt wurde, wird seinen Auftrag auf einer Bewegungsjagd gut ausführen.“
Genauso entscheidend wie die Hunde sind die Hundeführer für das Gelingen der Jagd. Ganz gleich, ob Meuten oder Solojäger eingesetzt werden: Kein Jagdherr sollte es dulden, dass die Rüdemänner im Treiben eine „Privatjagd“ veranstalten und mehr Sauen auf die Schwarte legen, als die vorgestellten Schützen. Der Einsatz der Schusswaffe im Treiben ist grundsätzlich nach der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) verboten und nur für den Fangschuss oder die Gefahren abwehr erlaubt.
Gute Hundeführer sehen sich selbst nicht als Mitjäger, sondern als Dienstleister, die alles dafür tun, dass der Jagdtag von Erfolg gekrönt ist. Personen mit lockerem Schießfinger sind hinsichtlich der allgemeinen Sicherheit fehl am Platz. Natürlich lässt es sich nicht immer vermeiden, dass Sauen von den Hunden gestellt oder gefasst werden. Dann muss der Hundeführer diesem Geschehen ein schnelles, tierschutzkonformes Ende setzen. So etwas ist jedoch immer nur die Notlösung und nicht das Ziel des Hundeeinsatzes. Revierpächter sind deshalb gut beraten, sich bereits im Frühjahr zu erkundigen, welche Hundeführer für ihr Revier, die Hauptwildart und das zu bejagende Gelände in Frage kommen. In einem offenen Gespräch können viele Unklarheiten beseitigt und wichtige Eckdaten abgeklärt werden. Versierte Meute- und Stöberhundführer bieten den betreffenden Revierinhabern an, sich bei einem Ortstermin die Revierverhältnisse anzusehen, zu beurteilen und dementsprechend die Hunde auszuwählen. Von diesem Angebot sollte tunlichst Gebrauch gemacht werden. Denn es kann nur zum eigenen Vorteil sein, sich das Wissen der Profis zunutze zu machen. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten auch die finanziellen Modalitäten im Vorfeld geklärt werden.

 

 

Die Führung und Haltung von Jagdgebrauchshunden ist heute eine deutliche Belastung für den Geldbeutel des Hundeführers. Anschaffung, Abrichtung und Haltung der Vierläufer kosten viel Geld, Zeit und Engagement. Deshalb sollte es für jeden Jagdherrn selbstverständlich sein, die Hundeführer für ihren Einsatz angemessen zu entlohnen. Die Preise reichen von 25 bis 50 Euro pro Hund und Jagdtag. Gerade bei der Jagd auf Schwarzwild existiert für die eingesetzten Jagdhunde ein hohes Risiko. Auch das sollte der Jagdherr bei seiner Planung bedenken und Tierarztkosten einkalkulieren. Eine weitere Möglichkeit bietet der Abschluss einer Hundeversicherung für den betreffenden Jagdtag, die eventuell notwendige Tierarztkosten übernimmt und somit Hundeführer und Jagdpächter im Schadensfall finanziell entlastet. Nicht zuletzt muss der Jagdherr alles tun, um die Sicherheit der Hundeführer und ihrer vierläufigen Helfer zu gewährleis ten. Denn nur dank ihnen wird der Jagdtag von Erfolg gekrönt sein.

 

Wer zahlt für verletzte Jagdhunde?

Quelle Wild und Hund
 

Erdhunde

 

 

 

Zu den Erdhunden zählen alle rauh-, kurz- und langhaarigen Teckel (Dachshunde) und alle Terrier, die durch ihren Körperbau mit ihren Schneid in der Lage sind, wahrhaftem Raubwild wie dem Fuchs unter der Erde zu folgen, ihn zu sprengen.

In Deutschland bevorzugt man Teckel aus Gebrauchszucht und Deutsche Jagdterrier, aber auch rauh- und kurzhaarige Fox- und Jack Russel-Terrier. Baujagd hat bei den gestiegenen Fuchsbesätzen heute einen hohen Stellenwert und ist nur mit dosiert scharfen, wesensfesten und robusten Hunden zu machen.

 

 

 

 

Foxterrier – Drahthaar und Glatthaar

Foxterrier (Glatthaar)
Der Foxterrier ist ein selbstbewusster, robuster und umgänglicher Hund, intelligent, arbeitsfreudig, leistungsfähig und dabei sehr ausgeglichen. Er ist verträglich, kinderlieb und wachsam. Auszeichnen tut ihn seine Führigkeit und sein unermüdlicher Arbeitseifer. Neben der Baujagd wird er auch bei Stöber- und Drückjagden, zum Apportieren, bei der Wasserarbeit und auf Nachsuchen eingesetzt. Den Foxterrier gibt es sowohl als glatthaarigen als auch drahthaarigen Hund in den Farbvarianten Braun-Weiß, Schwarz-Weiß und Schwarz-Braun-Weiß. www.foxterrier-verband.de

 

 

Foxterrier (Drahthaar)

 

 

 

Parson Russell Terrier

Parson Russell Terrier
Derber, widerstandsfähiger Arbeitsterrier, harmonisch gebaut. Länge des Körpers geringfügig größer als die Widerristhöhe, die beim Rüden bei zirka 36, bei der Hündin bei zirka 33 Zentimeter  liegt. Harsches, anliegendes, dichtes Haar, rauhaarig oder glatt, vollständig weiß oder vorwiegend weiß mit lohfarbigen, gelben oder schwarzen Abzeichen. Er ist arbeitsfreudig, lebhaft und wendig, für Schnelligkeit und Ausdauer gebaut. Wegen seiner kontrollierten Wildschärfe ist er besonders für die Arbeit unter der Erde und zum Stöbern geeignet.

 

 

 
 Deutscher Jagdterrier
Deutscher Jagdterrier.jpg
Kleiner, kompakter, gut proportionierter Jagdgebrauchshund mit besonderer Verwendung für die Bau- und Stöberjagd. Mutig und hart, arbeitsfreudig und ausdauernd, temperamentvoll, zuverlässig und führig. Dichtes, hartes Rauhaar oder derbes Glatthaar in schwarz, dunkelbraun oder schwarzgrau meliert mit rotgelben Abzeichen an Augenbrauen, Fang, Brust und Läufen. Das Stockmaß liegt zwischen 33 und 40 Zentimeter. Neben seinen Stöberqualitäten findet er auch bei Nachsuchen, der Wasserarbeit und dem Apport Verwendung. Seine Härte zeichnet sich besonders auf Bewegungsjagden bei wehrhaftem Wild aus.

 

 

 

 

Westfalenterrier

Westfalenterrier

40 Jahre ist es her, dass Manfred Rüter aus Dorsten in Westfalen eine Vision hatte: Einen deutschen Terrier, der mit Sinn und Verstand jagt. Adina Lietz spürte dieser jungen Rasse im Westen der Republik nach.
 

Teckel

Rauhaarteckel                           Kurzhaarteckel                         Langhaarteckel

 

 

Rauhaar Teckel   Kurzhaar Teckel   Langhaar  

 


Niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt. Sie unterscheiden sich im Haartyp. Der Rauhaarige hat drahtiges, dichtes, mit Unterwolle durchsetztes Deckhaar, welches überwiegend hell- bis dunkelsaufarben sowie dürrlaubfarben ist. Der Kurzhaarige hat kurzes, dichtes, glänzendes, dicht anliegendes Haar. Es gibt ihn als Einfarbigen in rot, rotgelb, und gelb, als Zweifarbigen in tiefschwarz oder braun mit rostbraunen oder gelben Abzeichen und als Gefleckte mit dunkler (schwarz, rot oder grau) Grundfarbe und unregelmäßigen grauen oder auch beigen Flecken. Der Langhaarige hat mit Unterwolle versehenes schlichtes, glänzendes, am Körper anliegendes, langes Haar. Die Farbvarianten sind mit denen des Kurzhaars vergleichbar. Temperamentvoller, passionierter, feinnasiger und flinker Jagdhund mit freundlichem Wesen. Besonders geeignet für die Arbeit unter der Erde, zeigt er auch großes Talent beim spurlauten Jagen, Stöbern und auf der Schweißfährte.

Verletzter Hund
Wenn ein Hund – wie hier bei einer Jagd auf Schwarzwild – verletzt wurde, ist für den Hundführer die Grenze des Tragbaren erreicht. Die Mitjäger müssen helfen.
Unsere Jagdhunde leben gefährlich; über der Erde werden sie gelegentlich von leichtsinnigen Schützen und wehrhaftem Wild, unter der Erde von Fuchs und Dachs gefährdet. Es stellt sich daher die Frage, wer für den Schaden aufkommen muss, den ein Hund im jagdlichen Einsatz erleidet. Hierbei sind folgende Fälle zu unterscheiden:
Wird der Hund durch Fahrlässigkeit eines Schützen verletzt oder gar getötet, so haftet der Schütze auf vollen Schadensersatz. Seine Jagdhaftpflichtversicherung muss den Schaden übernehmen (siehe hierzu WuH 15/1995, S. 35 und 5/1994, S. 43).
Wird der Hund beispielsweise vom Keiler geschlagen oder bleibt er im Bau, so trägt grundsätzlich der Hundehalter den Schaden. Denn er hat seinen Hund auf eigene Verantwortung und freiwillig eingesetzt, ein Fremdverschulden ist nicht gegeben. Es handelt sich um einen Eigenschaden.
Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Hundehalter seinen Hund im Auftrag des Revierinhabers oder Schützen für dessen Zwecke einsetzt und der Hund dabei zu Schaden kommt.
Ein solcher Fall kann insbesondere bei Nachsuchen, Baujagden und Gesellschaftsjagden in fremden Revieren eintreten. Voraussetzung ist, dass zwischen dem Hundehalter und dem Revierinhaber/Schützen ein rechtlich verbindlicher Auftrag, also ein Vertrag, über den unentgeltlichen Einsatz des Hundes zustande kommt, der durch mündliche Absprache entsteht.
Das Problem ist hierbei nicht die mündliche Übereinstimmung, sondern die Abgrenzung zur bloßen Gefälligkeit, denn bei einem Einsatz des Hundes aus Gefälligkeit haftet der Revierinhaber/Schütze nicht. Eine Haftung entsteht deshalb nur, wenn sich beide Seiten mit rechtlichem Bindungswillen über die Verwendung des Hundes einig sind, der Hundehalter sich also verpflichtet, seinen Hund für dessen Zwecke einzusetzen.
Wird der Hund im Falle eines Auftrags verletzt oder getötet, so kann der Hundehalter vom Auftraggeber Ersatz verlangen, weil beiden Beteiligten klar war, dass mit der Ausführung des Auftrags typische Gefahren für den Hund verbunden sind (wehrhaftes Wild, Baujagd, Unfall bei der Nachsuche u. a.).
Wurde der Hund hingegen zu eigenen Zwecken oder wie in den meisten Fällen  aus bloßer Gefälligkeit gegenüber dem Jagdherrn/Schützen eingesetzt, so fehlt es an einer rechtlichen Verbindlichkeit und damit am Zustandekommen eines Auftrags.
Hier entsteht grundsätzlich keine Haftung, so dass der Hundehalter seinen Schaden selbst tragen muss (eigenes Risiko), es sei denn, er wurde vom Revierinhaber/Schützen fahrlässig falsch informiert oder auf ihm bekannte Gefahren nicht hingewiesen (z. B. Straßennähe) und dass der Schaden darauf beruht. In solchen Fällen kann eine schuldhafte Verletzung der dem Hundeführer gegenüber bestehenden Verkehrssicherungspflicht gegeben sein.
Für Schäden, die im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrags entstehen, haftet grundsätzlich der Auftraggeber persönlich; die Jagdhaftpflichtversicherung tritt nicht ein, da es sich um einen vertraglichen Ersatzanspruch handelt.
Beispiele
A. bittet B., seinen Hund für eine Nachsuche einzusetzen; B. erklärt sich dazu bereit.
Hier ist unklar, ob rechtlich ein Vertrag über die Ausführung eines Auftrags zustande gekommen ist oder eine bloße Gefälligkeit vorliegt. Im Wege der Auslegung wird man im Hinblick auf den Aufwand, die Rechtspflicht zur Durchführung der Nachsuche und das stets gegebene Risiko eines Schadens eher einen Auftrag annehmen müssen, so dass A. für den Schaden haftet.
Ist B. aber ein guter Freund oder regelmäßiger Jagdgast des A., so liegt eine Gefälligkeit näher, die keine Haftung begründet. Ebenso besteht grundsätzlich keine Haftung, wenn der Hundehalter den Einsatz des Hundes dafür übernommen hat, dass er in dem Revier als Jagdgast jagen darf.
Bittet A. den B., unbedingt seinen Hund zur Drück-, Treib- oder Baujagd mitzubringen, weil der Hund für die Durchführung der Jagd benötigt wird, so dürfte wieder ein Auftrag vorliegen; bringt hingegen B. seinen Hund unaufgefordert mit, weil er ihn immer bei sich hat, so ist kein Auftrag vereinbart worden.
Die unentgeltliche Bestellung einer Hundemeute, eines Bau- oder Schweißhundes ist in der Regel als Auftrag zu werten; bei Zahlung eines Entgelts liegt ein gegenseitiger Vertrag vor, bei dem grundsätzlich der Hundehalter das Risiko des Hundeeinsatzes trägt (außer bei Fremdverschulden).
In den Bundesländern, in denen Nachsuchen von anerkannten Schweißhundführern durchgeführt werden (z. B. Hessen, Meckl.-Vorp., NRW, Rhein.-Pf.) richtet sich der Ersatz nach dortigem Recht.
Fazit
Wer sicher gehen will, sollte vor dem Einsatz des Hundes klare Absprachen darüber treffen, auf wessen Risiko der Einsatz des Hundes erfolgt. Je nach Sachlage kann auch eine Schadensteilung gerecht sein.

 

 

 
 

Der Jagdhund: Familienmitglied mit Beruf

Heute ist Welt-Hunde-Tag. Für 11 Prozent der Haushalte in Deutschland ein Grund zum Feiern. Noch mehr Hundeliebe gibt es in Jägerhaushalten: In zwei Dritteln lebt mindestens ein Vierbeiner. Es muss nicht immer der Dackel sein, zeigt eine aktuelle Befragung des DJV.

Angeborenes Verhalten: Der Deutsch-Kurzhaar-Welpe steht vor und zeigt damit ein Wildtier an. (Quelle: KauerMross/DJV)
Angeborenes Verhalten: Der Deutsch-Kurzhaar-Welpe steht vor und zeigt damit ein Wildtier an. (Quelle: KauerMross/DJV)

Die Tradition der Jagdhunde ist alt. Schon in der Zeit um 10.000 vor Christus begleiteten Vierbeiner den Menschen bei der Jagd und auch heute noch beherzigen viele Jäger den Leitspruch: „Jagd ohne Hund ist Schund“. In zwei Dritteln aller Jägerhaushalte ist mindestens ein vierbeiniger Jagdbegleiter vorhanden – das zeigen aktuelle Umfrageergebnisse, die der Deutschen Jagdverband (DJV) anlässlich des Welt-Hunde-Tags veröffentlicht. Sie sind Jagdgefährten und vollwertige Familienmitglieder zugleich – auch der Umgang mit Kindern ist für sie selbstverständlich. Im Bundesschnitt besitzen nur 11 Prozent aller Haushalte einen Hund.

Sicherheit für Jagdhunde: signalfarbene Stichschutzweste, Halsband und Ortungsgerät sind bei Bewegungsjagden Standard.

Sicherheit für Jagdhunde: signalfarbene Stichschutzweste, Halsband und Ortungsgerät sind bei Bewegungsjagden Standard. (Quelle: KauerMross/DJV)

Besonders beliebt bei Jägern sind Vorstehhunde, wie Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar oder Weimaraner: In jedem vierten Jägerhaushalt kommen sie vor. Ihre Aufgaben bei der Jagd sind vielfältig: Die Hunde sind für alle anfallenden Arbeiten in Feld, Wald und Wasser geeignet. Das besondere Verhalten, das diese Hunde auszeichnet, ist das sogenannte Vorstehen: Wittern sie bei der Suche Wild im hohen Gras, bleiben sie ruckartig davor stehen. An zweiter Stelle der Beliebtheitsskala liegen die kurzbeinigen Teckel (12 Prozent). Diese sind aufgrund ihrer guten Nase sogar für die Suche von verletztem Wild geeignet. Danach kommen Apportierhunde (10 Prozent) und Terrier (8 Prozent). In Deutschland gibt es mehrere Dutzend vom Jagdgebrauchshundverband anerkannte Rassen mit ganz unterschiedlichen Einsatzgebieten.

Gut ausgebildete Hunde sind wichtig für eine weid- und tierschutzgerechte Jagd. Das gilt beispielsweise für herbstliche Stöberjagden auf Reh, Hirsch und Wildschwein: Die eingesetzten Hunde sollen Wildtiere in dichtem Gestrüpp aufstöbern und in Bewegung bringen ohne sie zu hetzen. So kann der Jäger gezielte Schüsse abgeben. Die Ausbildung findet unter anderem im sogenannten Schwarzwildgatter statt: An handzahmen Wildschweinen müssen die Hunde beweisen, dass sie sich nicht selbst gefährden, aber die Schweine finden und in Bewegung setzen können. Wissenschaftliche Stresstests zeigen: Die Wildschweine juckt das nicht. Sogenannte Schweißhunde wiederum werden für das Finden von verletztem Wild trainiert. Sie können eine Spur aus winzigen Blutströpchen auch nach 48 Stunden noch zielsicher verfolgen. Die Ausbildung ist vielfältig und jeweils ausgelegt für den späteren Einsatzbereich des Jagdhundes. Der Einsatz von brauchbaren Hunden bei der Jagd ist übrigens gesetzlich vorgeschrieben und ein Nachweis über erbrachte Leistungen Pflicht.

Schweißhunde sind Spezialisten für die Suche von verletztem Wild. Auch nach 48 Stunden riechen sie noch kleinste Blutströpfchen.

Schweißhunde sind Spezialisten für die Suche von verletztem Wild. Auch nach 48 Stunden riechen sie noch kleinste Blutströpfchen. (Quelle: KauerMross/DJV)

Jagdhunderassen haben es auch längst in private Wohnzimmer geschafft: Golden Retriever, Setter, Jack-Russel-Terrier oder Vizsla – sie haben ihren Ursprung in der Jagd. Jagdhunde sind grundsätzlich anspruchsvoller in der Haltung als sogenannte Gesellschaftshunde wie Chihuahua, Mops oder Zwergpudel. Weimaraner beispielsweise werden aufgrund ihres schönen Aussehens und den tollen Augen immer beliebter. Leider wird dabei oft vergessen, dass diese Hunde einen starken Jagd- und Beschützerinstinkt haben. Ohne das richtige Training, viel Bewegung und artgerechte Beschäftigung sind Konflikte vorprogrammiert. Jeder, der sich einen Hund anschafft, sollte an die Worte des kleinen Prinzen denken: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.