Hegering Gillenfeld

 

Das Schießen für den Hegering Gillenfeld auf bewegte Ziele findet am Samstag den 14. August 2021 im Schießkino Mittelrhein in Polch statt.
Der Stand ist von 17.00 bis 19.00 Uhr fest für den Hegering gebucht.
Zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften könnt Ihr euch ja bei dem Hegeringleiter melden.
 
 
 
 

Japankäfer nachgewiesen: Forscher bitten um Hinweise

am
Dienstag, 03.08.2021 - 17:15
Japankaefer-unter-Blatt © Dan Ross - stock.adobe.com
Der Japankäfer kann große Schäden anrichten,

In Basel (Schweiz) wurde in einer Pheromonfalle in der Nähe des Güterbahnhofs ein lebendiger Japankäfer (Popillia japonica) gefunden. Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) in Baden-Württemberg warnt vor dem hohen Schadpotential des Käfers.

Bekämpfung gilt als unwahrscheinlich

Der Japankäfer kann starke Fraßschäden anrichten. So sind alle Hauptbaumarten wie Ahorn, Eiche und Buche betroffen. Aber auch Mais, Kartoffeln sowie Spargel, Tomaten, Kirsch-, Apfel- und Pflaumenbäume können dem Japankäfer zum Opfer fallen. Die Engerlinge würden sich von Graswurzeln ernähren und könnten außerdem für massive Schäden an Wiesen, Weiden und anderen Rasenflächen sorgen. Da es keine natürlichen Gegenspieler gibt, besteht die Gefahr, dass sich der Käfer rasch ausbreitet. Im Tessin wurde ungefähr eine Verzehnfachung der Käferpopulation pro Jahr beobachtet. Eine erfolgreiche Bekämpfung wird dort aufgrund des Zuflugs aus Italien für unwahrscheinlich gehalten.

Die klimatischen Bedingungen in Deutschland ermöglichen dem Japankäfer eine Ansiedlung und Ausbreitung. Besonders die Gefahr der Einschleppung des Käfers über Transportwege wird als hoch eingeschätzt.

Forscher bitten um Mithilfe

Um abschätzen zu können, ob und wie weit sich der Japankäfer schon in Deutschland ausgebreitet haben könnte, bietet das LTZ um Mithilfe: „Sollten Sie einen Japankäfer an Pflanzen, Fahrzeugen, an der Kleidung oder Gepäckstücken entdecken, fangen Sie den Käfer (tot oder lebendig) und bewahren ihn sicher auf (z. B. einfrieren bei -18 °C). Informieren Sie bitte Ihren zuständigen Pflanzenschutzdienst. Falls Sie unsicher sind, ob es sich um einen Japankäfer handelt, senden Sie ein Foto an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Teilen Sie bitte auch den Fundort mit.“

 
 
 
 
 
 
 

Hilfe für Flutopfer: Frankonia lagert Waffen ein

Redaktion jagderleben
am
Montag, 02.08.2021 - 12:01
Fluten-SN © Sascha Numßen
Teilweise rissen die Fluten ganze Häuser weg. Wer kein Haus mehr hat, aber noch Waffen, kann diese bei Frankonia einlagern.

Wohin mit den Waffen, wenn Tresor und Haus vollgeschlammt sind oder gar nicht mehr existieren? Ein Problem für die Jäger und Sportschützen im Gebiet der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Einige Frankoniafilialen im und um das Katastrophengebiet reinigen und lagern die Waffen von Flugopfern nun kostenlos ein.

Natürlich hätten die Flutopfer ganz meist ganz andere Sorgen als einige dreckige Waffen, „Frankonia will aber da helfen wo wir es können“ sagt Simon Abeln, verantwortlicher bei Frankonia für die Aktion gegenüber der Redaktion. Denn das Waffengesetz sähe keinen Ausnahmefall wie Katastrophen vor. Für die sichere Aufbewahrung muss gesorgt werden.

Waffen von Flutopfern werden in klimatisierten Großraumtresoren verwahrt

Bis zu einem Jahr verwahrt Frankonia die Waffen von Flutopfern in ihren klimatisierten Großraumtresoren - nach Absprache bei Bedarf auch länger. Vor der Lagerung werden die Waffen zerlegt, komplett gereinigt und alle Teile geölt.

Diese Dokumente brauchen Sie

Für die Lagerung braucht Frankonia neben den Waffen noch die P-ID, E-ID und W-ID (Personen-, Erwerbsberechtigungs- und Waffen-Identifikationsnummern) und die Postleitzahl.

Falls die Fluten auch diese Dokumente geschluckt hat, können diese bei der zuständigen Waffenbehörde erfragt werden. Bei Bedarf soll in der Frankonia-Filiale angerufen und ein Termin zur Abholung vereinbart werden.

 
 
 
 
 

Waffe im Revier eingeschossen: Jäger vor Gericht

am
Sonntag, 01.08.2021 - 16:53
Jaeger-repetiert-Waffe © Kaspars Grinvalds - stock.adobe.com
Der Jäger hatte kurz vor Aufgang der Bockjagd seine Waffe in einer Sandgrube eingeschossen (Symbolbild).

Kurz vor Beginn der Bockjagd – am 30. April dieses Jahres – hat ein 36-jähriger Jäger ein Bayern in einer aufgelassenen Sandgrube im Landkreis Neumarkt i. d. OPf. seine Waffe eingeschossen. Wie „nordbayern.de“ berichtet, habe der Waidmann dafür die mündliche Erlaubnis des Grubenbesitzers gehabt. Ein Mitarbeiter des Sandgruben-Betreibers habe davon jedoch nichts gewusst, den Jäger beim Einschießen fotografiert und dem zuständigen Bergamt in Bayreuth gemeldet. Von dort wurden die Fotos dann die an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Tontaube diente nur als Zielscheibe

Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth interpretierte das Geschehen laut  „nordbayern.de“ als Tontaubenschießen und übermittelte dem Jäger einen Strafbefehl wegen unerlaubten Führens einer Langwaffe über 60 Tagessätze á 30 Euro. Der Waidmann legte dagegen Einspruch ein.

Vor Gericht erklärte der 36-Jährige, dass er zwar auf eine Tontaube geschossen habe. Diese habe jedoch auf einem hohen Sandwall gelegen und als Zielscheibe gedient. Auf den Fotos sei zudem deutlich zu sehen, dass er eine Büchse in der Hand halten würde und keine Flinte. In der Vergangenheit habe er jedoch auch mit Flinten in der Sandgrube, welche sich in seinem Revier befindet, Probeschüsse abgegeben, da der reguläre Schießplatz zuletzt gesperrt gewesen sei. Auch andere Jäger hätten das so gehandhabt.

„Auf Vorhaltungen von Richter Rainer Würth gestand der Jagdausbilder jedoch ein, dass ihm bewusst gewesen sei, sich in einer gewissen Grauzone zu bewegen“, berichtet „nordbayern.de“. Der Angeklagte nahm daher die Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage in Höhe von 200 Euro für eine gemeinnützige Einrichtung an. Der Richter riet dem Jäger, dass er sich künftig entweder die schriftliche Einverständniserklärung des Sandgruben-Besitzers besorgen solle oder das An- bzw. Kontrollschießen auf dem Schießplatz durchführen solle.

 

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